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LTE – Das sollten Sie wissen
Die Long Term Evolution, abgekürzt LTE, wird derzeit als Datenübertragungstechnologie der Zukunft gehandelt. Der neue Standard liefert per Funk bis 100 MBit pro Sekunde und ist damit deutlich schneller als die Vorgänger UMTS und dessen Weiterentwicklung HSPA, mit denen ein maximaler Downstream von 14,4 Mbit pro Sekunde möglich war. LTE gilt deshalb als mögliche Ersatztechnologie zum Kabelinternet in bisher nicht erschlossenen Regionen. Diese “weißen Flecken” zu füllen, zählt deshalb zu den Aufgaben des aktuell in Deutschland stattfindenden LTE-Netzausbaus.
In der Bundesrepublik ist dieser Ausbau eng an die Pläne der Bundesnetzagentur geknüpft. Bei der Versteigerung der entsprechenden Frequenzen aus der “Digitalen Dividende” verpflichteten sich die Netzbetreiber, LTE zu erst dort anzubieten, wo Breitbandinternetanschlüsse bisher nicht verfügbar waren. Anders als bei früheren Netzmodernisierungen profitieren deshalb vor allem ländliche Gemeinden von der neuen Technologie. Sollten Sie sich für die aktuellen Ausbaufortschritte interessieren, finden Sie auf www.LTE-abc.de mehr Infos.
Vorangetrieben wird der LTE-Ausbau besonders von den D-Netz-Providern, die bereits erste Kunden mit Breitbandinternet über Funk versorgen. Die Kosten für einen solchen Anschluss variieren je nach Tarif. Welche Kosten und Konditionen mit einem LTE-Anschluss verbunden sind, können Sie im Anbietervergleich von www.LTE-abc.de in Erfahrung bringen.
Während sich O² bei der Auktion zwei Frequenzpakete aus der Digitalen Dividende sichern konnte und derzeit Testnetze betreibt, ging E-Plus leer aus. Das Unternehmen nahm in der Folge Abstand von LTE und kündigte an, sich auf den Ausbau des UMTS-Netzes konzentrieren zu wollen. Zwischenzeitlich hat man diese Entscheidung revidiert und führte erste Feld.